[Rezension] – Colleen Hoover, Tarryn Fisher – Never, Never

Klappentext:

Charlize, genannt Charlie, und Silas, beste Freunde seit der Kindheit und heimliches Paar gegen den Willen ihrer Familien, wachen auf und erinnern sich an … nichts. Beider Erinnerungen sind wie weggewischt. Was steckt dahinter? Oder besser: wer? Beim Versuch herauszufinden, wer sie sind und was passiert ist, kommen sie einer Familienfehde auf die Spur, in die sich ihre Eltern verwickelt hatten und die sie und ihre Liebe auseinandergetrieben hatte. Doch was hat das mit ihrem gemeinsamen Gedächtnisverlust zu tun? Und dann geschieht es erneut: Genau 48 Stunden nach dem ersten Mal erwacht Silas ohne Erinnerung an all das, was zuvor war. Und ohne Charlie – denn die ist wie vom Erdboden verschwunden

Eigene Meinung:

Zwei Personen verlieren das Gedächtnis uns müssen raus finden, was los ist? Das Klingt nach etwas Interessanten. Nach und nach Erfahren wir etwas über Charlie und Silas. Wir als Leser stehen genauso auf dem Schlauch wie die beiden. Immer wieder geraten die beiden in Situationen, die für sie äußerst Seltsam sind. Den Personen im Umkreis fällt es auch auf, dass sie sich seltsam benehmen. Wodurch einige Unannehmlichkeiten immer mehr ins Rollen geraten. Dinge, die sie aus der Vergangenheit erfahren sind nicht nur interessant, sie können auch peinlich und verletzend sein. Immer wieder erfahren sie etwas, was sie schockiert. Zu einem aus dem Familienbereich, zum anderen aus deren Liebesleben.

Nervig waren allerdings die im Verlauf aufgegriffenen Inhalte, die kurzer Zeit später wieder fallen gelassen worden sind. So erhalten wir Informationen, die man sich hätte sparen können. Schlimm ist allerdings, dass genau diese Informationen die Spannung steigern und dann wird nicht darauf eingegangen. Plötzlich waren die Informationen einfach egal. Kaum war etwas spannend, ist es vorbei. Es gab zu viele Handlungspunkte, die man hätte ausbauen können. Alleine den Punkt mit dem alten Haus hätte man besser Ausbauen können. 

Die Auflösung am Ende war eher ernüchternd, aber okay. Persönlich hätte ich mir mehr Gründe erhofft wieso, dass alles passiert ist. Dennoch war es eine nette Geschichte für zwischendurch.

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