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[Rezension] Cornelia Funke – Tintenherz

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In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt Mo vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor. Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt, eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät. – Quelle 

Meine Meinung

Das Buch liegt schon seit Jahren bei mir im Bücherregal herum. Ich habe ganze 3 Anläufe gebraucht, um das Buch zu lesen. Dieses Buch hat viele tolle Ideen. Figuren aus Büchern lesen, ein Buchbinder der diese Fähigkeit hat, seine Frau ist in einem Buch verschwunden, dunkle Mächte verfolgen ihn und bringen seine Familie in Gefahr. Andere Personen werden aus der Geschichte gelesen und wollen zurück alles das sind gute Ideen, aber die Umsetzung war für mich nicht fesselnd. Ich weiß nicht, wo dran es lag, der Schreibstil? Die Langatmigkeit? Zu viele Kleinigkeiten die mich nicht interessierten? Je länger ich gelesen habe, desto langweiliger empfand ich dieses Buch. Einige Charaktere haben mich aber noch an das Buch gefesselt. Ich wollte mehr über Staubfinger und Farid erfahren. Wie geht die Geschichte von Ihnen weiter? Doch viel habe ich nicht erfahren. Die Geschichte wiederholte sich an einigen Stellen. Entführt, befreit und wieder entführt. Viel Magisches gab es in dieser Geschichte nicht. Die Charaktere entstammen zwar aus Büchern, handelten aber wie „normale“ Menschen aus der realen Welt. Benutzten Schusswaffen, fuhren ein Auto, tragen dunkle Anzüge. Die Bösewichte waren einfach typisch Mafia Leute, es gab nichts Magisches an ihnen. Es tauchten ein paar magische Wesen auf, aber mit diesen hatte man nicht lange das Vergnügen.

Die Geschichte fängt direkt an und man brauchte eine Zeit um sich rein zu lesen. Kaum war die Spannung aufgebaut, war diese auch schon wieder weg. Die meisten Charaktere haben mich nicht überzeugt und Handlung war für mich sehr fade. Das Buch zu lesen war eine kleine Qual. Wurde es spannender, las ich es gerne und das war meist leider schnell vorbei. Die Grundidee hinter der Geschichte finde ich jedoch wie gesagt sehr gut. Wer möchte nicht seine Lieblingscharaktere aus Büchern lesen? Die nächsten Bänder werde ich dennoch eine Chance geben, eventuell sind diese besser Umgesetzt.

Fazit

Ob ich dieses Buch weiter Empfehlen kann? Schwierige Frage. Nur weil ich das Buch nicht gut finde, muss es nicht gut sein. Das Buch hat so viel positive Resonanz erhalten, man sollte es definitiv lesen und sich ein eigenes Bild darüber machen.

Cornelia Funke | Tintenherz | 567 Seiten | ISBN: 978-3-8415-0012-0