ich,santa_Rezension

[Rezension] Jay Kay – Ich, Santa

ich,santa_RezensionMagischer Realismus für die schönste Zeit des Jahres. Sagen und Märchen erzählen von Feen und Kobolden, von Nixen und Elfen und von ihm, Santa. Doch wer weiß schon, dass all die Geschichten, die Sagen und Märchen, aus ihrer Feder stammen. Denn sie leben unter uns, unerkannt. Und das soll auch so bleiben. Wäre da nicht ein Unfall und mein Onkel Frank, ein manischer Sammler. Wenn ich ihn nicht stoppe, wird es bald keine Weihnachten mehr geben. Die Geschichte von einem Jungen und seinem magischen Erbe. Ein Abenteuer um den Zauber der Jahreszeiten, den Mythos von Santa und die Realität, wenn man zu retten versucht, was von der Vergangenheit noch zu retten ist. – Quelle

Eigene Meinung

Danke an Vorablesen für das Rezensionsexemplar. Nach der Leseprobe musste ich unbedingt das Buch weiter lesen und bin enttäuscht. So gut wie die Leseprobe war, so schlecht finde ich das Buch. Hier bei, handelt es sich um keine Weihnachtsgeschichte. Titel, Cover und Klappentext ließ dies aber Vermuten. Diese Geschichte hat allerdings gar nichts mit Weihnachten zu tun.

Der Protagonist hat in diesem Buch keinen Namen. Er ist Namenlos und zieht nach dem Tod seiner Mutter zu seinem Onkel Frank. Viel erfahren wir nicht von dem namenlosen Helden. Der Charakter ist nicht tiefgründig und mir war er im Laufe der Geschichte egal. Seine Cousins, weitere Charaktere die wir kennenlernen und sogar sein Onkel Frank sind lieblose Charaktere. Ich habe hier nie eine gewisse Tiefe gesehen und keiner der Charaktere konnte mich auf seiner Art und Weise begeistern. Schlicht und ergreifen sind sie für mich langweilig.

Die Handlung klang richtig spannend. Doch die Geschichte zieht sich und es dauert, bis es Vorrang geht. Die Fantasy Elemente wirken seltsam und die Aufklärung für verschiedene Situationen gibt es nicht. Immer wieder wurden ein paar Charaktere mit seltsamen Namen in das Geschehen geschmissen. Seltsame Situationen entstanden und ich war an einigen Punkten mehr verwirrt was genau passiert. Oft war ich aus der Geschichte draußen und musste überlegen, was überhaupt passiert ist. Schlüssig war hier für mich so gut wie gar nichts.

Die Grundidee hinter der Geschichte ist gut gewählt, doch die Umsetzung ist eine Katastrophe.

Jay Kay | Ich, Santa| 324 Seiten | ISBN: 9783752816396