[Rezension] Oscar Wilde – Die besten Geschichten

Ich liebe wirklich Oscar Wilde Bücher und dieses Buch durfte nicht fehlen. Nun lag es ganze 3 Monate auf meinen SuB und ich habe es endlich gelesen!  Jeder der schon von Oscar Wilde Bücher gelesen hat oder von ihm gehört hat, weiß das er Wortgewandt war und in seinen Werken ein Hauch von Ironie und Satire vorhanden ist. 

Titel: Oscar Wilde – Die besten Geschichten
Autor: Oscar Wilde
Übersetzer: Frieda Uhl, Rudolf Lothar
Verlag: Anaconda
Seiten: 317

Klappentext:

Oscar Wilde ist nicht nur für seine Gesellschaftssatiren und Das Bildnis des Dorian Gray bekannt. Auch in den Märchen und Erzählungen funkelt die facettenreiche Wortkunst des irischen Dandys. Alle öffnen sie Türen zu wunderbar reichen Gefühls- und Wahrnehmungswelten, die von Liebe und Schönheit, Anmut, Mitgefühl und Leid erzählen. Und nirgendwo fehlen die überraschenden Wendungen, die augenzwinkernden Momente. Die Sammlungen Lord Arthur Saviles Verbrechen, Das Granatapfelhaus, Der glückliche Prinz und Gedichte in Prosa sind jeweils vollständig enthalten und garantieren ein kurzweiliges Leseerlebnis.

Meine Meinung

Auch dieses Buch von Oscar Wilde hat mich nicht enttäuscht. Ich hätte nie gedacht, das Oscar Wilde gute Märchen geschrieben hat. Doch mit diesem Buch wurde ich anderes gelehrt. Das Märchen „der Egoistische Riese“ empfand ich als schönstes dargestellt. Die Märchen zeigen das „gute“ und das „böse“, gehen auf verschiedene Aspekte des Lebens ein und haben alle eine Moral. Doch diese Moral ist anders als wir erwarten würde.

Bei vielen Kurzgeschichten, die ich gelesen habe, ist der Inhalt nur knapp dargestellt, oder bleibt völlig aus. Hier war das bei keiner Kurzgeschichte der Fall.  Einige der Erzählungen waren jedoch nichts für mich. So Empfand ich die Geschichte vom „Gespenst von Canterville“ recht langweilig, trotz Humor und Einfallsreichtum in dieser Geschichte.

Oscar Wilde hat es wieder mit viel Wortgewandtheit, Kreativität und Satire geschafft, die Moralverständnisse ins Wanken zu bringen und zum Nachdenken über unsere Begriffe von „gut“ und „böse“ anzuregen. Die Erzählungen regen wirklich zum Nachdenken und zum kritischen Hinterfragen an.

Fazit:

Dieses Buch kann ich jeden empfehlen, der Anfangen möchte Klassiker zu lesen oder auch nur ein Werk von Oscar Wilde lesen möchte.

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